Marc Beinsen

Spielen befreit Körper und Geist und Geschichten sind Zauberquellen, die niemals versiegen. Mit den Methoden des Improvisationstheaters werden in diesem Seminar die Grundlagen des Schauspiels vermittelt, die Voraussetzung für eine gelungene Bühnenaktion.

Spielen befreit
Das Improvisationstheater ermöglicht die schnelle, kreative Entstehung von Szenen und Figuren, die so nur einmal gespielt werden und deshalb absolut einmalig bleiben.
Diese Spielform fördert und fordert das Selbstvertrauen der Spielenden in die eigenen Fähigkeiten in Interaktion mit anderen. Es macht Spaß, sich selbst und andere immer wieder neu zu erleben und eigene Grenzen scheinbar spielend zu überschreiten.

Heiße Eisen spielerisch bearbeiten

Ferner können Themen wie ” Gewalt “, ” Ausgrenzung “, ” Das Fremde ” spielerisch aufgenommen und auf der Bühne szenisch bearbeitet werden. Dieser Ansatz eignet sich besonders für gewaltpräventive Projekte und Veranstaltungen.

Zusammenfassend beinhaltet das Seminar vor allem folgende Elemente:

- Übungen zur Wahrnehmung und Kooperation
- Übungen zur Entwicklung von Präsenz
- Übungen für das Raum und Zeitgefühl auf der Bühne
- Darstellung von Emotionen
- Übungen zum Bereich ” Status ”
- Phantasie und Assoziationsübungen
- Erarbeitung konzeptioneller Schritte für den Handlungsaufbau von
Spielgeschichten
- Gewaltprävention (Szenische Bearbeitung relevanter Themen wie Gewalt,
Ausgrenzung, Das Fremde)

Für den Workshop wird neben einem geeigneten Raum am Veranstaltungsort eine Musikanlage (CD Spieler) benötigt.
Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollten bequeme Kleidung und viel Spiellust mitbringen.